Jan 02

Der Teufel hat ein Gesicht

Tag: Allgemeinadmin @ 18:35

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Als Superminister legte Wolfgang Clement die Arbeitslosen- und Sozialhilfe zusammen. Fünf Jahre nach den “Hartz-IV-Reformen” spricht er von einem großen Erfolg, da die Arbeitslosigkeit deutlich gesunken sei. Nun warnt Clement davor, die Reform zu verwässern – und die Regelsätze zu erhöhen.

WELT ONLINE: Herr Clement, Sie haben vor fünf Jahren als Superminister für Wirtschaft und Arbeit die Hartz-IV-Reform gegen viele Widerstände politisch durchgesetzt und in die Praxis umgesetzt. Wie sieht Ihre Bilanz nach fünf Jahren aus?

Wolfgang Clement: Positiv, durchweg positiv. Unser Arbeitsmarkt hat sich entgegen vielen Prognosen als außerordentlich robust erwiesen. Wir stehen in der Krise im internationalen Vergleich gut da. Offensichtlich gelingt es den Unternehmen und Belegschaften relativ gut, Beschäftigung zu sichern und einen stärkeren Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verhindern. Wir haben den Schock der Krise besser verarbeitet, als das noch vor einigen Jahren der Fall gewesen wäre.

WELT ONLINE: Was muss an Hartz IV geändert oder nachgebessert werden?

Clement: Im Prinzip nichts. Die gegenwärtigen Diskussionen sind teils Scheindiskussionen. Da werden Probleme hin- und hergewälzt, die es tatsächlich gar nicht gibt. Ein typisches Beispiel ist für mich die Debatte um das Schonvermögen. Das ist für Familien mit Kindern schon jetzt sehr hoch. Als ich noch Minister war, konnte ich sagen: Mehr Vermögen, als da geschützt ist, habe ich auch nicht.

Der alte Mann braucht dringend professionelle Hilfe, mehr fällt mir dazu nicht ein!

2 Kommentare zu “Der Teufel hat ein Gesicht”

  1. observer says:

    Herr Clement ist ein unverbesserlicher alter Narr, der darauf beharrt deass seine dummen Fehler im grunde genommen doch keine sind. Herr Clement ist fuer den desolaten Zustand in Deutschland direkt verantwortlich. Eines der reichsten Industrienationen das eine steigende Quote von Kinderarmut hat, darauf kann er nun wirklich nicht stolz sein. Wahrscheinlich hat er die handlungsunfaehigen Sozialdemokraten deswegen verlassen, um deren ruf nicht noch weiter zu schädigen. Herr Clement ist eine generation von politiker, die Deutschland nicht braucht. Deutschland muss sich nicht totsparen, sondern auf bewährtes zurückgreifen, und das ist Innovation und Produktivität. Anstatt High tech an China zu verschenken, sollte in Deutschland Technologie umgestzt werden, dann gibt es wieder Arbeitsplätze. Dass die privatisierung dre sichere Weg zum Untergang bedeutet, haben unsere jetzigen politiker in Ihrer dummen Gier immer noch nicht kapiert. Staatseigentum und Infrastrukturen gehören dem Staat, und nicht rationalisierenden Unternehmen, die Arbeitsplätze ins ausland verlagern!

  2. Patriot says:

    Warum gibt man solchen Leuten, wie Herrn Clement überhaupt die Chance, in angesehenen Medien so einen Unsinn zu verzapfen ?!
    Herr Clement ist einer der Totengräber Deutschlands, ein offensichtlich unverbesserlicher Besserwisser wider besseres Wissen.
    Er und seine Mitgenossen haben eine Reform durchgebracht, die fast an die kalten Zeiten des 19. Jahrhunderts erinnern; und das ohne jede Not.
    So etwas könnte man als Staats-Vandalismus betrachten, was es offensichtlich auch ist.
    Herr Clement bezeichnet Hartz IV – Empfänger als “Schmarotzer”. Der Begriff “Schmarotzer” ist im Mittelalter gebraucht worden für “Bettler”, im III. Reich für “Untermenschen”.
    Normalerweise gilt dies in Deutschland als Volksverhetzung und wird mit Gefängnis bestraft. Aber Herr Clement ist ja ein “Herrenmensch”, der sich vor Bestrafung in unserem Rechtssystem nicht
    fürchten muss.
    Seine Dummheit und Arroganz wird ihn aber irgendwann zu Fall bringen, denn:
    “Ob arm, ob reich : Am Ende sind wir alle gleich”.
    Dies sollte sich diese erbärmliche Wurst mit Namen Clement merken !

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