Mai 31 2009

Stasi-Vorwurf gegenüber der LINKEN zeugt von armseligen Populismus

Tag: Politikadmin @ 19:41

Ich möchte hier mal etwas zu einer armseligen Aussage eines älteren Herrn sagen, der mir die Tage erzählte, das Die Linken nur eines wollen- einen neuen DDR Staat. Ich hake diese Aussage mal unter der Überschrift: ,, Ein Schaf folgt immer seiner Herde” ab, denn man hört diese jämmerlichen Behauptungen in Zeiten des Wahlkampfes immer mehr. Es ist wirklich brutal, das die Mehrheit der Menschen diesem Geschwätz der angeblich so christlich und sozialen Parteien Glauben schenkt die diese alten antikommunistischen Versatzstücke gegen die Linkspartei verwendet.

Brutal- weil sie mit ihrer Stimme für diese Parteien sich selbst die Würde nimmt und immer mehr in Armut und soziale Ungerechtigkeit verfällt.

Was Union, SPD, FDP und auch die Grünen hier betreiben ist billiger und armseliger Populismus!!

Vor dem Hintergrund, dass immer noch Spitzenpolitiker aus Union, FDP und SPD es für nötig erachten, die neue Linkspartei für den Untergang der DDR verantwortlich machen, vergessen ( natürlich ) das einst „stramme Genossen“ der SED das Parteibuch gewechselt haben und sich in allen Parteien der BRD eine neue politische Zukunft, mit den entsprechenden Aufstiegsmöglichkeiten sicherten.

Wenn also jemand die Linkspartei als eine Partei von Stasispitzeln bezeichnet zeigt nur, dass er auf kein fundiertes Wissen zurückgreifen kann.
Was viele nicht wissen oder verdrängen: Beim Zusammenbruch der DDR hatten sich die CDU und die FDP jeweils zwei Ostparteien einverleibt, völlig unkritisch, nebst Parteivermögen. Die CDU (West) übernahm die Ost-CDU und die Bauernpartei. Die FDP (West) stärkte sich durch die NPD
Das illustriert die Hinterhältigkeit ihrer Attacken gegen DIE LINKE.

Die Union und die SPD, übrigens auch die Grünen, sind aktuell unter politischem Druck. Sie haben die „Agenda 2010“ und „Hartz IV“ zu verantworten, und damit die zunehmende Armut und Ungerechtigkeit im neuen Deutschland. Hinzu kommen die deutschen Kriegsbeteiligungen in aller Welt.

Die SED hatte rund 3 Millionen Mitglieder. In Wendezeiten sank die Zahl auf ca. 700.000 Mitglieder. Die PDS verlor noch mal drastisch ehemalige SED-Mitglieder, je mehr sie sich zu einer modernen sozialistischen Partei entwickelte. 1992 hatte die PDS noch ca. 10.000 Mitglieder.

So- für alle die solche bekloppten Aussagen von wegen ,,Stasipartei“ hören:,, Wenn die Linke mit ihren etwas mehr als 10.000 Mitgliedern zum heutigen Zeitpunkt ausnahmslos alle ehemalige Stasiagenten/ SED-Mitglieder waren und sind, dann gehöre ich, der im Westen geboren und aufgewachsen ist, auch dazu (??)
Fragt diese Hohlköpfe, wo denn der Rest der 3 Millionen abgeblieben ist und beruft euch auf das Oben erwähnte. Zum Schluss möchte ich noch auf einen Artikel aus dem Focus, der 1993 erschien hinweisen, in dem unsere heuchelnde Kanzlerin noch auf die guten Kontakte zur SED hinwies…………………….

Die CDU will auch ehemalige SED-Mitglieder in die Partei aufnehmen. Der Bundesvorstand soll Ende der Woche eine Aufnahmeprozedur absegnen, die in den Ost-Landesverbänden als bewährt gilt: Einzelfall- prüfung durch Orts- und Kreisvorstände. Als Vorstufe wird Mitarbeit in parteinahen Vereinigungen angeboten. Derlei „Filter“, glaubt Parteivizin Angela Merkel, seien für die CDU sehr hilfreich. Dafür kenne man sich an der Basis gut genug: „Das Buch der Vorgeschichte wird nicht einfach zugeklappt.“ Andererseits soll damit „harmlosen Leuten“ eine „Perspektive der politischen Mitverantwortung“ beim Aufbau der Ost-Länder eröffnet werden. „Ziel ist nicht, die Mitgliederstruktur aufzubessern“, versichert die CDU-Landeschefin von Mecklenburg-Vorpommern.

So- noch Fragen !!! Das muss man sich mal reinziehen: Die Tante mit ihrer Prinz Eisenherz Frisur macht jetzt einen auf christlich und ist nun die Chefin einer Partei, in der sie selber ihre ,,guten SED“ Kontakte verwendete um unbemerkt so weit zu kommen.

Danke…………der Autor